<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.1.1">Jekyll</generator><link href="/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-06-16T18:30:27+00:00</updated><id>/feed.xml</id><title type="html">Gute Seiten</title><subtitle>Gute Seiten präsentiert Dir digitale Dienstleister, die Dein Webzeugs nachhaltig und zukunftsfähig machen.</subtitle><entry><title type="html">Cleaner Web - Ein Siegel für klimafreundliche Websites</title><link href="/cleaner-web/" rel="alternate" type="text/html" title="Cleaner Web - Ein Siegel für klimafreundliche Websites" /><published>2022-03-30T13:45:53+00:00</published><updated>2022-03-30T13:45:53+00:00</updated><id>/cleaner-web</id><content type="html" xml:base="/cleaner-web/">&lt;p&gt;Was wir schon öfters diskutiert haben: Uns Öko-Freelancer:innen und nachhaltigen Agenturen würde es die Arbeit erleichtern, wenn es eine glaubwürdige Auszeichnung gäbe, sobald ein Digitalprojekt klimafreundlich ist. So eine Art Naturland- oder demeter-Siegel für digitale Produkte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das würde einerseits mehr Bewusstsein für den analogen Fußabdruck digitaler Produkte schaffen. Andererseits hebt es diejenigen Websites, die sich wirklich um Datensparsamkeit bemühen, von den vielen anderen ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt haben sich ein paar mutige Menschen auf den Weg gemacht, genau so ein Siegel zu schaffen: °Cleaner Web. Wir haben die Mitgründerin Hannah Magin von &lt;a href=&quot;/allcodesarebeautiful/&quot;&gt;allcodesarebeautiful&lt;/a&gt; gefragt, was °Cleaner Web genau ist und was sie damit vorhaben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/Hanna_Magin.png&quot; alt=&quot;Portrait Hannah Magin&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wieso-hat-das-internet-ein-nachhaltigkeitsproblem&quot;&gt;Wieso hat das Internet ein Nachhaltigkeitsproblem?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Weil es horrende Mengen an Energie braucht. Das Internet ist einer der größten Stromverbraucher – und damit Treibhausgas-Produzenten – der Welt. 
Fast 7 % des globalen Stromverbrauchs werden durch Datentransfer und Datenspeicherung im Internet verbraucht. Wir alle wollen das Internet weiterhin nutzen. Daher ist es wichtig, sich diesem Nachhaltigkeitsproblem zu widmen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;und-wie-wollt-ihr-das-lösen&quot;&gt;Und wie wollt ihr das lösen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir möchten einen Nachhaltigkeitsstandard im deutschsprachigen Raum etablieren. Dafür haben wir Schlüsselfaktoren entwickelt, die auf alle Webseiten anwendbar sind. Fast jede Website kann mit teilweise sehr einfachen Mitteln ihren Datenverbrauch um mindestens 50 % drosseln. Meistens ist es sogar möglich, noch mehr einzusparen. Wenn alle Websites weniger Datenmüll produzieren, braucht das Internet auch weniger Strom und wird demnach nachhaltiger.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;warum-so-und-nicht-anders-bringt-das-wirklich-was&quot;&gt;Warum so und nicht anders? Bringt das wirklich was?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir arbeiten schon lange im Web und haben uns intensiv mit dem Thema low-carbon-websites auseinandergesetzt. Deshalb wissen wir, worauf es ankommt und welche Maßnahmen wirklich helfen. Mit °Cleaner Web setzen wir genau da an, wo Veränderung nötig ist: Wir reduzieren Klimabelastungen im großen Stil und begrenzen sie über klare Budgets. Außerdem supporten wir Organisationen und Personen, die eh schon klimabewusst sind. Damit schonen wir von allen Seiten das Klima und vermeiden gemeinsam reale Schäden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;sind-siegel-nicht-eigentlich-staatsangelegenheit&quot;&gt;Sind Siegel nicht eigentlich Staatsangelegenheit?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es gibt Standards, die vom Staat vorgegeben werden – wie etwa die Vorgaben für Barrierefreiheit auf Websites. Die Vergabe von Siegeln liegt aber durchaus häufig in den Händen von Initiativen, Vereinen oder Unternehmen, wie beispielsweise das bekannte Fair-Trade-Siegel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Langfristig streben wir jedoch einen Nachhaltigkeitsstandard für Websites an – also dass Website-Betreiber:innen gesetzlich dazu verpflichtet werden, Nachhaltigkeit mitzudenken. Unser langfristiges Ziel ist daher eigentlich, dass es uns als Prüfstelle nicht mehr braucht :)&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;und-für-mich-als-verbraucher-heißt-das-wieder-siegel-flut-es-gibt-ja-jetzt-auch-schon-welche&quot;&gt;Und für mich als Verbraucher heißt das wieder: Siegel-Flut, es gibt ja jetzt auch schon welche.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Für die Nachhaltigkeit von Websites mit Fokus nicht nur auf grünes Hosting gibt es unseres Wissens allerdings im deutschsprachigen Raum nur °Cleaner Web – was darauf hinweist, dass hier noch viel Nachholbedarf im gesellschaftlichen Diskurs besteht.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;was-macht-das-cleaner-web-siegel-gegenüber-anderen-labels-und-siegel-besonders&quot;&gt;Was macht das Cleaner-Web-Siegel gegenüber anderen Labels und Siegel besonders?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das °Cleaner-Web-Siegel ist das einzige, das sich auf klimafreundliche Websites spezialisiert hat. Unser Background aus der Website-Entwicklung beschert uns hier immer aktuellstes Wissen über Trends und Web-Standards und unsere Verbundenheit mit der Community stellt sicher, dass wir hier wirklich nah an der Realität arbeiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unsere Prüffaktoren umfassen sechs grobe Bereiche, die sicherstellen, dass wir wirklich in die Tiefe gehen können mit unserer Analyse:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Datenmenge&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Inhalte der Website&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Datenübertragung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Aufwand am Endgerät&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Server und Performance&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Green Hosting&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Nach der Prüfung erhalten die Auditierten immer praktisch anwendbare Tipps, was sie an ihrer Website verbessern sollten. Und wenn die Umsetzung zu kompliziert ist, können wir Entwickler:innen vermitteln, die es angehen können. 
Wir wollen eine Hands-On-Mentalität und echten Wandel, keine bloßen Lippenbekenntnisse erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;seid-ihr-zufrieden-mit-eurem-tool-was-plant-ihr-für-die-zukunft-und-wie-kann-man-euch-unterstützen&quot;&gt;Seid ihr zufrieden mit eurem Tool? Was plant ihr für die Zukunft und wie kann man euch unterstützen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir stehen noch recht am Anfang unserer Aufklärungskampagne und unseres Prototypen. In der Zukunft planen wir umfassende Features, wie ein automatisiertes Backend, das regelmäßige Audits ausspielen kann und das direkt mit der Website verbunden ist. Für jetzt sind wir aber glücklich mit dem technisch schon sehr versierten Audit-Tool, was wir entwickelt haben. Viele Website-Betreibende interessieren sich bereits für das Nachhaltigkeitssiegel und wir vernetzen uns mit ihnen. 
Wenn uns aber Programmierer:innen bei der technischen Weiterentwicklung unseres Angebot unterstützen möchte, sind wir sehr interessiert. Außerdem strecken wir gerade unsere Fühler für mögliche Förderungen aus. Wer also einen heißen Tipp hat, – &lt;a href=&quot;mailto:hannah@allcodesarebeautiful.com&quot;&gt;schreib uns.&lt;/a&gt; ;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wir finden das natürlich super und haben uns mit den guten Seiten auch schon &lt;a href=&quot;/klimabewusste-webseite/&quot;&gt;zertifizieren&lt;/a&gt; lassen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Moritz</name></author><summary type="html">Was wir schon öfters diskutiert haben: Uns Öko-Freelancer:innen und nachhaltigen Agenturen würde es die Arbeit erleichtern, wenn es eine glaubwürdige Auszeichnung gäbe, sobald ein Digitalprojekt klimafreundlich ist. So eine Art Naturland- oder demeter-Siegel für digitale Produkte.</summary></entry><entry><title type="html">UX/UI Design für CGWire - Showcase von Ev Henke</title><link href="/ev-henke-showcase/" rel="alternate" type="text/html" title="UX/UI Design für CGWire - Showcase von Ev Henke" /><published>2021-12-09T15:45:53+00:00</published><updated>2021-12-09T15:45:53+00:00</updated><id>/cgwire-ev-henke-showcase</id><content type="html" xml:base="/ev-henke-showcase/">&lt;p&gt;CGWire entwickelt ein Open Source Production Management Tool für Animationsstudios und hat sich zum Ziel gesetzt, die Koordination von Animationsfilmen und Filmproduktionen zu erleichtern. Für die Weiterentwicklung der Plattform hat &lt;a href=&quot;https://www.cg-wire.com/&quot;&gt;CGWire&lt;/a&gt; regelmäßig Bedarf an UX und UI Design, aber auch immer wieder an Unterstützung in Sachen Branding und Kommunikationsdesign.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;vor-dem-projekt&quot;&gt;Vor dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;1-wer-ist-der-kunde&quot;&gt;1. Wer ist der Kunde?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;CGWire ist ein kleines selbst finanziertes Startup. Das Kernteam besteht momentan aus 4 Personen, und arbeitet komplett remote.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;2-wie-ist-cgwire-auf-dich-aufmerksam-geworden&quot;&gt;2. Wie ist CGWIRE auf dich aufmerksam geworden?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich kenne den Gründer Frank aus meinem persönlichen Umfeld. Vor einigen Jahren, kurz nachdem er CGWire gründete, hat mich Frank gefragt, ob ich ihm bei ein paar Illustrationen für seine Webseite helfen könnte. Seitdem unterstütze ich CGWire regelmäßig in verschiedenen Bereichen von Branding über Kommunikationsdesign und lllustrationen bis hin zu Konzept und UI Design der Plattform.
Zuletzt habe ich an einer SVG-Animation für die Landing Page gearbeitet.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;3-wie-habt-ihr-euch-auf-das-ziel-der-zusammenarbeit-verständigt&quot;&gt;3. Wie habt ihr euch auf das Ziel der Zusammenarbeit verständigt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch die langjährige Zusammenarbeit finden die meisten Absprachen recht unkompliziert und auf eher unformelle Weise statt. Das ist allerdings nur bei überschaubaren Projekten möglich und erfordert viel gegenseitiges Vertrauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für ein größeres Feature Redesign haben wir zu Projektbeginn aber auch schon mal einen remote Kickoff Workshop gemacht, zu welchem wir den COO von Blender eingeladen haben. Blender nutzt für seine Eigenproduktionen ebenfalls das Production Management Tool von CGWire und konnte uns wertvolles Feedback zu den bestehenden Features geben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der letzten Zusammenarbeit mit CGWire war zunächst das Ziel, eine bestehende Grafik der Landing Page zu aktualisieren. Das wir am Ende die Grafik als Animation umsetzen war eher eine spontane Idee, die Frank kam, als er meinen ersten Design Vorschlag gesehen hat. Damit, dass die Umsetzung dann so leicht als SVG-Animation umsetzbar ist, hätte er zu dem Zeitpunkt gar nicht gerechnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/CGWire_Animation_LandingPage.svg&quot; alt=&quot;Screenshot CGWire&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;während-des-projekts&quot;&gt;Während des Projekts&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;4-wie-hat-sich-euer-team-zusammengesetzt&quot;&gt;4. Wie hat sich euer Team zusammengesetzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bisher habe ich für CGWire alleine als Designerin gearbeitet, bin dabei aber immer in engem Austausch und Abstimmung mit dem Kernteam.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;5-wie-habt-ihr-euch-organisiert&quot;&gt;5. Wie habt ihr euch organisiert?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da CGWire eine Management- und Kommunikationsplattform entwickelt, liegt es Nahe, das eigene Tool auch für Design-Abstimmungen zu verwenden. Die Plattform ist zwar auf die Prozesse und Abwicklungen der Animations- und Filmproduktion zugeschnitten, prinzipiell erlaubt sie aber Koordination, Kommunikation, Abstimmung und Zusammenarbeit innerhalb von Teams für jegliche Art von Projekten. Über das Tool können auch Zeiten erfasst und Projektpläne erstellt werden. Die Nutzung der Plattform hilft dabei, das Tool besser kennenzulernen, aber vor allem auch Schwachstellen und Verbesserungspotentiale aufzudecken, und das Nutzererlebnis aus erster Hand zu erfahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben der eigenen Plattform nutzen wir auch Email oder Telefon als Kommunikationskanäle und Skype für Videokonferenzen.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;6-welche-tools-hast-du-für-deine-arbeit-genutzt&quot;&gt;6. Welche Tools hast du für deine Arbeit genutzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die meisten UI Designs für CGWire setze ich in Figma um, durch welches eine direkte Abnahme und Handoff für die Frontend-Entwickling möglich ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Illustrationen dagegen erstelle ich vorwiegend in Illustrator. Ich versuche Illustrationen, Icons und andere Grafikelemente grundsätzlich als Vektordateien umzusetzen und diese auch im Vektorformat für die Einbindung auf der Webseite oder im jeweiligen Produkt zur Verfügung zu stellen. Vektordateien haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu mittelgroßen Rastergrafiken meistens deutlich kleiner sind und verlustfrei skalieren. Das hält Webseiten schlank bei gleichbleibender Qualität. Vektorgrafiken haben zusätzlich den Vorteil, dass sie direkt über den Code angesteuert und angepasst und dadurch auch animiert werden können. Die SVG-Animation für CGWire habe ich ebenfalls in Illustrator erstellt und die Animation anschließend im Texteditor handanimiert.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;nach-dem-projekt&quot;&gt;Nach dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;7-was-lief-gut-bei-diesem-projekt&quot;&gt;7. Was lief gut bei diesem Projekt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da CGWire komplett remote arbeitet sind alle gut auf diese Art von Zusammenarbeit eingespielt. Das Arbeiten in einem kleinen Team ermöglicht ausserdem eine hohe Flexibilität und direkte Abstimmungem ohne lange Wege. Dadurch sind auch kurzfristige Änderungen möglich und das Ausprobieren von Ideen wie die Umsetzung der Animation, die an erster Stelle gar nicht vorgesehen war.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;8-was-hat-dich-bei-diesem-projekt-überrascht&quot;&gt;8. Was hat dich bei diesem Projekt überrascht?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es ist immer überraschend, wie klein Vektorgrafiken im Vergleich zu mittelgroßen Rastergrafiken sind. Die finale SVG-Animation ist gerade einmal 90 KB gross und damit wesentlich kleiner als die meisten Standbilder.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;9-was-hast-du-bei-bei-diesem-projekt-gelernt&quot;&gt;9. Was hast du bei bei diesem Projekt gelernt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es bleibt immer aufs Neue lohnenswert, neue Techniken und Methoden auszuprobieren. Vor dem Projekt hatte ich nur wenig Erfahrung mit CSS Animationen und war mir nicht sicher, welche Einschränkungen aber auch Möglichkeiten SVG-Animationen mit sich bringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gerade wenn SVG-Animationen handgecodet sind, stößt man mit dieser Methode natürlich schnell an Grenzen. Insbesondere wenn komplexere Animationen oder Effekte gefragt sind, da nur gewisse Parameter animiert werden können. Für kleine illustrative Animationen sind SVG-Animationen aber sicherlich eine effektive Methode, die eine hohe Abbildungsqualität bei überraschend kleiner Dateigröße bieten. Durch die direkte Einbindung in den Code können SVGs außerdem von Screenreadern gelesen werden und sind dadurch barrierefrei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Komplexere Animationen können mit spezieller Animations-Software wie After Effects umgesetzt werden. Mit Hilfe eines Plugins können SVG-Animationen offenbar aus After Effects exportiert und anschließend in Webanwendungen integriert werden. Das würde auch die Einbindung von komplexeren Animationen mit den Vorteilen von SVG Grafiken ermöglichen. Dieses Plugin habe ich selber noch nicht ausprobiert, aber vielleicht beim nächsten Mal?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Profil von &lt;a href=&quot;/ev-henke/&quot;&gt;Ev Henke&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Moritz</name></author><summary type="html">CGWire entwickelt ein Open Source Production Management Tool für Animationsstudios und hat sich zum Ziel gesetzt, die Koordination von Animationsfilmen und Filmproduktionen zu erleichtern. Für die Weiterentwicklung der Plattform hat CGWire regelmäßig Bedarf an UX und UI Design, aber auch immer wieder an Unterstützung in Sachen Branding und Kommunikationsdesign.</summary></entry><entry><title type="html">nachhaltiges-webdesign.jetzt - Showcase von Gerrit Schuster</title><link href="/gerrit-schuster-showcase/" rel="alternate" type="text/html" title="nachhaltiges-webdesign.jetzt - Showcase von Gerrit Schuster" /><published>2021-12-08T06:45:53+00:00</published><updated>2021-12-08T06:45:53+00:00</updated><id>/nachhaltiges-webdesign-gerrit-schuster</id><content type="html" xml:base="/gerrit-schuster-showcase/">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://nachhaltiges-webdesign.jetzt/&quot;&gt;nachhaltiges-webdesign.jetzt&lt;/a&gt; ist eine Sammlung von Methoden zur Gestaltung von nachhaltigen Websites. Damit liegt dieses Projekt sicherlich auf der Wellenlänge der meisten Menschen, die auf den Guten Seiten landen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Außerdem ist nachhaltiges-webdesign.jetzt ein Projekt, das Gerrit Schuster ohne Kundenauftrag und damit auch ohne direkte Vergütung realisiert hat. Viele Selbstständige sind ja auch selbstständig geworden, um selbstbestimmt zu arbeiten. Das funktioniert bei eigenen Projekten am besten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotzdem ist es gar nicht so einfach, sich als Selbstständige:r den Raum für eigene Projekte zu nehmen. Eigene Projekte sind meistens nicht die Arbeitszeit wert, zumindest wenn man sie kurzfristig und rein monetär mit Kundenprojekten vergleicht. Deswegen wollen wir hier auch Leuten eine Bühne bieten, die es trotzdem machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/Methoden_fuer_nachhaltiges_Webdesign.PNG&quot; alt=&quot;Screenshot nachhaltiges webdesign jetzt&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;vor-dem-projekt&quot;&gt;Vor dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;1-wie-bist-du-auf-die-idee-zu-nachhaltiges-webdesignjetzt-gekommen&quot;&gt;1. Wie bist du auf die Idee zu nachhaltiges-webdesign.jetzt gekommen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In einem Gespräch mit der großartigen &lt;a href=&quot;/from-scratch/&quot;&gt;Sabine von from-scratch&lt;/a&gt;. Wir haben uns über Herzensprojekte unterhalten und ich habe ihr von meiner fast mythischen Faszination für rechte Winkel erzählt. Ich wollte also eine Website dazu machen. Als “Fingerübung” und zum Teilen meiner Gedankenwelt. www.nachhaltiges-webdesign.jetzt hat sich einfach ganz frech vorgedrängelt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;2-idee-gibt-es-oft-viele-warum-hast-dich-entschieden-gerade-nachhaltiges-webdesignjetzt-umzusetzen&quot;&gt;2. Idee gibt es oft viele. Warum hast dich entschieden, gerade nachhaltiges-webdesign.jetzt umzusetzen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Teil von mir ist sehr bodenständig. Dinge müssen nützlich sein, denn wer hat schon Zeit, mit Unnützem den Tag zu vertrödeln? Solchen Gedanken gebe ich nicht immer nach. Ich liebe es tatsächlich, Tage zu vertrödeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber hier hat der Nutz-Gedanke gewonnen: Nachhaltiges Webdesign gewinnt langsam an Aufmerksamkeit. Dass das Internet einen gigantischen Fußabdruck hinterlässt, kommt an. Menschen (und immer mehr Webdesigner*innen im Speziellen) sind offen, diese Prinzipien in ihren Workflow zu integrieren. Jemand hat mir nach dem Launch geschrieben: “This is hot!” Genau.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;3-was-sind-deine-ziele-mit-dem-projekt&quot;&gt;3. Was sind deine Ziele mit dem Projekt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Gar nicht selbstlos: Mich als Experte im Feld positionieren. Ich bin ja sowas von ein Quereinsteiger: Waldkindergärtner?! Die letzten zwei Jahre habe ich wenig Websites gebaut und stattdessen viel viel gelernt, gelesen, größere Kreise nach Außen und auch nach Innen gezogen, meine Arbeit mit meinem Menschsein verbunden. www.nachhaltiges-webdesign.jetzt ist das momentane Resultat dieser Reise.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon bei der Arbeit an der Seite habe ich weitere Aspekte entdeckt und sie als Ziele integriert: neue Lernfelder entdecken, Wachstum einladen - Menschen einladen, teilen, geben. Auch wenn es danach aussieht, als würde ich “meine” Wissenssammlung frei hergeben, erhalte ich viel mehr als das zurück. (Und nebenbei sind 100 nachhaltige Webdesigner*innen 100 Mal besser als einer.)&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;während-des-projekts&quot;&gt;Während des Projekts&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;4-ganz-grob-geschätzt-wie-viel-aufwand-steckt-hinter-nachhaltiges-webdesignjetzt&quot;&gt;4. Ganz grob geschätzt: Wie viel Aufwand steckt hinter nachhaltiges-webdesign.jetzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Na meine zwei Jahre sammeln habe ich ja schon angesprochen. Das Konzept und die Methodenauswahl habe ich im August fest gezurrt. Auch das Herzstück: die Kategorisierung. Im September und Oktober der Ritt, um die Texte zu schreiben. Anfang November das Programmieren in drei Tagen. (Aber Funktionalitäten hatte ich vorher immer schon mitgedacht.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine Mutter meint ganz stolz, dass in dem Ding mein ganzes Leben stecken würde: Bauernhofkind, Architektur, Permakultur, Reisen und Abenteuer, Erziehungswissenschaften, Naturverbundenheit. Kann ich mitgehen.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;5-wie-hast-du-dich-selbst-organisiert-um-am-ball-zu-bleiben&quot;&gt;5. Wie hast du dich selbst organisiert, um am Ball zu bleiben?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte einen großen Auftrag bekommen (den größten meiner bisherigen Freelancer-Karriere.) Der sollte im Oktober starten. Also habe ich den Launch des Projekts im ersten Quartal des kommenden Jahres verortet. Dann ging aber etwas schief und die Zuarbeit zögerte sich hinaus. Und da hab ich so ein inneres Wettrennen veranstaltet: “Schaff ich es, bevor die Zuarbeit eintudelt?” Dieser selbstgemachte Druck hat ungemein motiviert. (Danke an meine wundervolle Gefährtin, die das mitgetragen hat.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine Tools seit jeher, vom Vater aufgesogen: Bleistift und Papier. Nichts lässt mich freier spielen: Ich bleibe, so lange es ertragbar ist, bei Bleistift und Papier. Das Projekt war die wildeste Zettelwirtschaft.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;6-was-ist-der-technologie-stack-hinter-nachaltiges-webdesignjetzt&quot;&gt;6. Was ist der Technologie-Stack hinter nachaltiges-webdesign.jetzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;WordPress mit einem schmalen Pagebuilder, der mich selbst CSS schreiben lässt. Ich bin kein Programmierer. Ich hatte tatsächlich zuerst begonnen, die Seiten selbst zu programmieren. Auf semantischen und minimalistischen Code fahre ich total ab. Aber es dauerte zu lange und war zu frustrierend. Ich darf entweder noch lernen, oder Kooperationen eingehen, oder beides kombiniert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Motivation ist, dass meine Seite jetzt 50 kB schwer ist. (Standardseiten kommen leicht auf 2000 kB) Aber ich schleppe noch immer 40 kB von WordPress mit, die ich nicht brauche. 80% Reduktion? 10 kB Powerpaket nachhaltiges-webdesign.jetzt! Das muss noch kommen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;nach-dem-projekt&quot;&gt;Nach dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;7-was-lief-gut-bei-diesem-projekt&quot;&gt;7. Was lief gut bei diesem Projekt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Schön war für mich, wie warm und teilweise euphorisch meine kleine Community das erste Ergebnis aufgenommen hat. Ich bin kein ausgeprägter Netzwerker. Ich bin relativ neu in diesem Feld Zuhause. Das hat mich sehr berührt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es existieren ja schon ähnliche Sachen da draußen. Die großartigen Arbeiten von Tim Frick und Tom Greenwood und ihren Teams und so vielen weiteren. Das Layout ist auch nicht vom Himmel gefallen, sondern von Jon Yablonski abgeluchst. Nichts desto trotz hat das Projekt etwas eigenes bekommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich freue mich, wie simpel und tief es geworden ist und wie leicht es mir fiel, Klarheit herzustellen und damit Schönheit aufzuspüren und zur Geltung zu bringen. Ich will die Gründe dafür gar nicht überanalysieren. Manchmal kann ich mir für eine Weile gar nicht anschauen, was ich fabriziert habe. Hier ist es anders.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;8-was-hast-du-bei-diesem-projekt-gelernt&quot;&gt;8. Was hast du bei diesem Projekt gelernt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das ich was kann und meine Arbeit geschätzt wird. Und dann noch etwas wichtigeres, das ich gerade entdecke: Es hat mir die Tür aufgemacht zu einem tieferen Verständnis.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Webdesign allein gesehen hat, böse gesagt, einen lachhaften Einfluss darauf, unseren negativen Fußabdruck zu verringern. 80% Datenverkehr im Netz ist Videostreaming. Ein&lt;em&gt;e Durchschnittsdeutsche&lt;/em&gt;r verursacht gut 11 Tonnen CO2 im Jahr. 6% davon macht der Stromverbrauch aus. (34% der Konsum!) Was wir an Kilobyte-knauseriger CO2-Verringerung rausholen, wird durch Rebound-Effekte mehr als aufgefressen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deswegen sind die Methoden zum “positiven Fußabdruck maximieren” so wichtig. Wir werden so viel wirkmächtiger, wenn wir die Felder, die unsere Arbeit unmittelbar berührt, bereichern: Business-Modelle, Privatsphäre, Empowerment, Ethik, Inklusion, Kooperation …&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;9-was-sind-deine-nächsten-schritte-mit-nachhaltiges-webdesignjetzt&quot;&gt;9. Was sind deine nächsten Schritte mit nachhaltiges-webdesign.jetzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Genau da weiter nachspüren und entdecken. Ich liebe datensparsame Websites, ich kann selbst der größte Kilobyte-Knauserer sein. Aber es geht für mich darum, als ganzer Mensch im Wandel zu stehen, nicht mit Scheuklappen einen Job zu machen. www.nachhaltiges-webdesign.jetzt kann noch an vielen Stellen gewinnen. Ein paar neue Methoden integrieren und dann nützlicher werden, einfacher, direkter, kooperativer, relevanter. Aber jetzt ist erstmal der Auftrag dran. Die Zuarbeit ist eingetroffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Profil von &lt;a href=&quot;/gerrit-schuster/&quot;&gt;Gerrit Schuster&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Moritz</name></author><summary type="html">nachhaltiges-webdesign.jetzt ist eine Sammlung von Methoden zur Gestaltung von nachhaltigen Websites. Damit liegt dieses Projekt sicherlich auf der Wellenlänge der meisten Menschen, die auf den Guten Seiten landen.</summary></entry><entry><title type="html">Ein Aufbruch in Richtung einer nachhaltigen Digitalisierung?</title><link href="/koalitionsvertrag-nachhaltige-digitalisierung/" rel="alternate" type="text/html" title="Ein Aufbruch in Richtung einer nachhaltigen Digitalisierung?" /><published>2021-12-07T22:45:53+00:00</published><updated>2021-12-07T22:45:53+00:00</updated><id>/koalitionsvertrag-nachhaltige-digitalisierung</id><content type="html" xml:base="/koalitionsvertrag-nachhaltige-digitalisierung/">&lt;p&gt;Der Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung hat ein für uns spannendes Unterkapitel. Tatsächlich widmet der 177 Seiten-Wälzer “Mehr Fortschritt wagen” des “Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit” unserem Thema “Nachhaltigkeit in der Digitalisierung” neun Zeilen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;das-unterkapitel-im-wortlaut&quot;&gt;Das Unterkapitel im Wortlaut&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wir wollen die Potentiale der Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit nutzen. Durch die Förderung digitaler Zwillinge (z. B. die Arbeit an einem virtuellen Modell eines analogen Produktes) helfen wir den Verbrauch an Ressourcen zu reduzieren. Wir werden Rechenzentren in Deutschland auf ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausrichten, u. a. durch Nutzung der Abwärme. Neue Rechenzentren sind ab 2027 klimaneutral zu betreiben. Öffentliche Rechenzentren führen bis 2025 ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ein. Für IT Beschaffungen des Bundes werden Zertifizierungen wie z. B. der Blaue Engel Standard. Ersatzteile und Softwareupdates für IT‐Geräte müssen für die übliche Nutzungsdauer verpflichtend verfügbar sein. Dies ist den Nutzerinnen und Nutzern transparent zu machen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer es nochmal im Zusammenhang nachlesen möchte, findet es auf Seite 18 im &lt;a href=&quot;https://digitalcourage.de/sites/default/files/2021-12/Koalitionsvertrag_2021-2025.pdf&quot;&gt;Koalitionsvertrag&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;nachhaltigkeit-in-der-digitalisierung-weiter-gefasst&quot;&gt;Nachhaltigkeit in der Digitalisierung weiter gefasst&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Neun Zeilen sind ein Anfang. Die Möglichkeit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammenzudenken, sieht in Zukunft auch die Bundesregierung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wobei die hier stillschweigend verwendete Definition von Nachhaltigkeit eine sehr enge zu sein scheint. Nachhaltigkeit in der Digitalisierung verfolgt hier vor allem Klimaneutralität als Ziel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist ein wenig ambitionslos. Wobei wir dafür vollstes Verständnis aufbringen. Sich in einer größeren Gruppe auf eine ambitionierte Definition von “Nachhaltigkeit in der Digitalisierung” zu einigen, ist mühsam. Das ist ein Grund, warum wir Minimalbedingungen (Effiziente Websites und Commitment zu Datenschutz) definiert haben und darüber hinaus jede:r Dienstleister:in selbst formuliert, inwiefern das eigene Angebot nachhaltig ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie man Nachhaltigkeit in der Digitalisierung umfassender verstehen könnte, lässt sich in einem anderen Wälzer gut nachlesen. Steffen Lange und Tilman Santarius argumentieren in ihrem Buch &lt;a href=&quot;https://www.oekom.de/buch/smarte-gruene-welt-9783962380205&quot;&gt;Smarte grüne Welt?&lt;/a&gt; für drei Leitprinzipien einer nachhaltigen Digitalisierung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Digitale Suffizienz: So viel Digitalisierung wie nötig, so wenig wie möglich.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Konsequenter Datenschutz: Wessen Daten? Unsere Daten!&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Gemeinwohlorientierung: Kollaborativ statt kapitalistisch.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Auch zu dieser weiter gefassten digitalen Nachhaltigkeit gibt es den ein oder anderen Anknüpfungspunkt im Koalitionsvertrag zu entdecken. So schimmert die Gemeinwohlorientierung in der Bevorzugung von Open Source bei Entwicklungsaufträgen durch (Seite 15).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber natürlich finden sich in einem Dokument von SPD, FDP und den Grünen nicht alle Punkte, die unter den gelisteten Dienstleister:innen eines doch eher nischigen Verzeichnisses eine lockere Mehrheit hätten. So bleibt die Suche nach einem konsequenten Datenschutz mit beispielsweise einem Verbot von Dark Pattern vergeblich.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;vielleicht-ein-bisschen-rückenwind&quot;&gt;Vielleicht ein bisschen Rückenwind&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt gibt es genug Mut machende Zeilen, um auf ein wenig Rückenwind in den nächsten Jahren zu hoffen. Der Koalitionsvertrag ist ja auch ein Zeichen davon, dass der Wunsch nach einer nachhaltige Digitalisierung in den letzten Jahren ein Stück weiter Richtung Mainstream gerutscht ist. Und wenn dann mehr und mehr Auftraggeber:innen die geplanten Digitalprojekte nachhaltig umsetzen wollen, finden sie die passenden Agenturen und Freelancerinnen bei uns.&lt;/p&gt;</content><author><name>Moritz</name></author><summary type="html">Der Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung hat ein für uns spannendes Unterkapitel. Tatsächlich widmet der 177 Seiten-Wälzer “Mehr Fortschritt wagen” des “Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit” unserem Thema “Nachhaltigkeit in der Digitalisierung” neun Zeilen.</summary></entry><entry><title type="html">Klimawahlcheck - Showcase von den Techgenossen</title><link href="/techgenossen-showcase/" rel="alternate" type="text/html" title="Klimawahlcheck - Showcase von den Techgenossen" /><published>2021-12-06T15:45:53+00:00</published><updated>2021-12-06T15:45:53+00:00</updated><id>/showcase-techgenossen-klimawahlcheck</id><content type="html" xml:base="/techgenossen-showcase/">&lt;p&gt;Für welchen Klimaschutz stehen die Parteien bei der Bundestagswahl 2021? Mit dem &lt;a href=&quot;https://klimawahlcheck.org/&quot;&gt;Klimawahlcheck&lt;/a&gt; können Wähler*innen die Klimapositionen der großen Parteien einsehen und mit einer Selbsteinschätzung abgleichen. Denn Klimawandel ist politisch und die Bundestagswahl richtungsentscheidend.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;vor-dem-projekt&quot;&gt;Vor dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;1-wer-war-die-kundin&quot;&gt;1. Wer war die Kundin?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Klima-Allianz Deutschland in Kooperation mit GermanZero und dem NaBu haben das Projekt initiiert und fungierten als unsere Stakeholder. Insgesamt repäsentieren diese Organisatione übrigens rund 25 Millionen Menschen - also eine große Reichweite für Klimarelevanz.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;2-wie-ist-die-klimaallianz-auf-euch-aufmerksam-geworden&quot;&gt;2. Wie ist die Klimaallianz auf euch aufmerksam geworden?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Klima-Allianz kam auf uns zu, da wir seit Jahren unseren Klimawahlhelfer für Kommunal- und Landtagswahlen am Start haben, der aus unserem Engagement für &lt;a href=&quot;https://muenchen.klimawahl2020.de/&quot;&gt;„München muss handeln“&lt;/a&gt; und inzwischen für die Friday for Future-Bewegung zu etlichen Kommunal- und Landtagswahlen im Einsatz war. Da war die Zusammenarbeit für die Bundestagswahl nur folgerichtig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu kommt sicher unsere Erfahrung in der Projektarbeit mit klimabewussten Partnern und Auftraggebern. Schließlich ist uns Nachhaltigkeit in und durch Software-Entwicklung sehr wichtig.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;3-wie-habt-ihr-euch-auf-das-ziel-der-zusammenarbeit-verständigt&quot;&gt;3. Wie habt ihr euch auf das Ziel der Zusammenarbeit verständigt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn der Zusammenarbeit haben wir uns als Ziel gesetzt, fristtreu ein Online-Tool zu haben, das die Klimawahl-Kampagne unterstützt. Die Idee war zunächst sehr vage, so eine Art “Wahl-o-Mat für Klimathemen”.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gab kein Briefing. Das machen wir eigentlich nie. Vielmehr setzen wir auf gemeinsame Workshops, wie Userstorymappings, Design-Sprints, User-Research und Co-Creation, um gemeinsam zu schärfen, wie und für wen eine digitale Tool-Idee Wert stiftet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Konkret ergab sich aus den Workshops, dass Wähler mit einer interaktiven Benutzung ganz klar die Parteipositionen bei Klimaschutzthemen unterscheiden können. Damit richtete sich der Klimawahlcheck vor allem an Wähler, die nicht ohnehin schon klimabewusst wählen würden, sondern an die, die sich ehrlich und fundiert informieren möchten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/Klimawahlcheck.png&quot; alt=&quot;Screenshot Klimawahlcheck&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;während-des-projekts&quot;&gt;Während des Projekts&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;4-wie-hat-sich-euer-team-zusammengesetzt&quot;&gt;4. Wie hat sich euer Team zusammengesetzt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir Techgenossen haben zu viert an dem Projekt mitgearbeitet. Oskar und Stefan als Softeareentwickler, Jens und Vicky als Produktentwickler. Doppelbesetzungen haben sich in unserer Arbeit sehr bewährt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Softwareseitig sorgt das sogenannte Pairing dafür, dass die Software von vorherein eine bessere Qualität hat. Auf diese Weise gelingt es uns, Zeit und Geld zu sparen, auch wenn sich das zunächst paradox anhört.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und in punkto Produktentwicklung sorgen zwei Produktentwickler für Multiperspektivität, mal ganz abgesehen von Wissensteilung, Ausfallsicherheit und mehr Erfahrung an Bord.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;5-wie-habt-ihr-euch-organisiert&quot;&gt;5. Wie habt ihr euch organisiert?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere bei so vielen Stakeholdern – später haben noch weitere Agenturen Inhalte, UI-Design sowie SEA dazu geliefert – ist gute Orga sehr wichtig. Hierfür haben sich „Wochensprints“ bewährt, also wöchentliche Absprachen mit allen ihn sogenannten Weekly-Besprechungen.
Für die asynchrone Kommunikation, für Transparenz im Projektverlauf und für die Doku nutzten wir das Projektmamangement-Tool “Basecamp”.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;6-was-ist-der-technologie-stack-hinter-klimawahlcheckorg&quot;&gt;6. Was ist der Technologie-Stack hinter klimawahlcheck.org?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Applikation ist in einem Kubernetes-Cluster deployt und deshalb ausfallsicher. Wir verwenden Ruby on Rails in Linux Containern für das Backend. Im Frondend haben wir auf das besonders leichtgewichtige AlpineJS für dynamische Komponenten gesetzt. Eine Besonderheit in dem Projekt war das besondere Augenmerk auf den Datenschutz. So werden die Selbsteinschätzungen der User auf keinem Server gespeichert, sondern alle persönlichen Angaben, die User machen, werden in ihren Browsern ausschließlich lokal gespeichert und mit Javascript entsprechend berechnet dargestellt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;nach-dem-projekt&quot;&gt;Nach dem Projekt&lt;/h2&gt;

&lt;h3 id=&quot;7-was-lief-gut-bei-diesem-projekt&quot;&gt;7. Was lief gut bei diesem Projekt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Natürlich das Ergebnis. Wir haben alle Ziele erfüllt und finden das Tool sehr überzeugend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sehr gut lief aus unserer Sicht aber vor allem, dass sich unsere Auftraggeber getraut haben mit uns den nutzerzentrierten und agilen Produktweg zu gehen: Wir hatten mehrere Prototypen, Produktthesen und Nutzertestreihen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diesen Fokus und die Nutzerzentrierung merkt man dem Tool an. Er hat es auch vor Featuritis bewahrt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;8-was-hat-euch-bei-diesem-projekt-überrascht&quot;&gt;8. Was hat euch bei diesem Projekt überrascht?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Überrascht hat uns der tatsächliche Aufwand auf der Zielgeraden. Wenn man 80 Prozent hat und es dann für das I-Tüpfelchen und den Feinschliff noch mal hektisch wird, fühlten wir uns wieder in alte Agentur-Tage zurückversetzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Überraschend positiv war hier aber nicht nur die enorme Hilfsbereitschaft und Agilität aller Beteiligten, sondern vor allem, wie solidarisch und konstruktiv man mit verschiedenen Stakeholdern und Agenturen zusammenarbeiten kann, wenn das gemeinsame Ziel passt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;9-was-habt-ihr-bei-diesem-projekt-gelernt&quot;&gt;9. Was habt ihr bei diesem Projekt gelernt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zum einen, dass wir als Techgenossen auf dem richtigen Weg sind. Unsere Herangehensweise hat sich erneut bewährt. Besonders hat das eine Retrospektive gezeigt, welche wir am Ende des Projektes durchgeführt haben. Denn dabei besteht für alle Beteiligten die Möglichkeit, etwas für künftige Vorhaben zu lernen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gelernt haben wir auch, dass unsere Prinzipien , gerade in Projekten mit vielen verschiedenen Beteiligten, immer wieder besprochen und deutlich gemacht werden müssen. Dazu gehören z.B. das Pull-Prinzip, kurze Review-Zyklen und Deployments, die Art wie wir unsere Leistungen abrechnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schau es Dir an: &lt;a href=&quot;https://klimawahlcheck.org/&quot;&gt;Klimawahlcheck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier geht es zum Profil der &lt;a href=&quot;/techgenossen/&quot;&gt;Techgenossen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Vicky</name></author><summary type="html">Für welchen Klimaschutz stehen die Parteien bei der Bundestagswahl 2021? Mit dem Klimawahlcheck können Wähler*innen die Klimapositionen der großen Parteien einsehen und mit einer Selbsteinschätzung abgleichen. Denn Klimawandel ist politisch und die Bundestagswahl richtungsentscheidend.</summary></entry></feed>